1. Wie bewerten Sie die wirtschaftliche Lage in Deutschland aus Sicht der Restrukturierungspraxis?
Noch robust, aber mit klar steigenden Risiken
Angespannt, die Zahl der Krisenfälle nimmt spürbar zu
Kritisch, viele Unternehmen stehen unter massivem Anpassungsdruck
2. Welche Faktoren treiben Unternehmen derzeit am stärksten in die Krise?
Hohe Energie- und Standortkosten
Hohe Arbeitskosten, Fachkräftemangel und fehlende Anpassungsmöglichkeiten der Personalstruktur
Bürokratie, Regulierung und lange Genehmigungsprozesse
Finanzierungsengpässe und restriktivere Kreditvergabe
Nachfrageschwäche, Margendruck und fehlende Transformationsfinanzierung
Sonstiges
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3. Sehen Sie das Restrukturierungsumfeld in Deutschland grundsätzlich als geeignet an, um die aktuelle Krise zu bewältigen?
Ja
Eher ja
Eher nein
4. In welchem Bereich sehen Sie den größten Reformstau für die Restrukturierungspraxis?
Insolvenz- und Restrukturierungsrecht
Arbeitsrecht, Mitbestimmung und Beschäftigungsanpassungen
Finanzierungs- und Kapitalmarktzugang
Steuern, Abgaben
regulatorische Verfahren (Regelungsdichte und Dauer der Verfahren)
Sonstiges
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5. Wie bewerten Sie die insolvenzrechtlichen Instrumente in Deutschland insgesamt?
Sie sind grundsätzlich gut geeignet und für die Mehrzahl der Fälle ausreichend.
Sie funktionieren, sind aber bisweilen zu komplex und sollten angepasst werden.
Es braucht grundlegende Reformen.
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6. Hat das ESUG die Sanierungskultur in Deutschland nachhaltig verbessert?
Ja, deutlich
Eher ja, aber mit begrenzter Wirkung
Eher nein
Nein, der praktische Nutzen bleibt zu gering
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7. Reichen die Instrumente des StaRUG für wirksame finanzielle Restrukturierungen aus?
Ja, weitgehend
Ja, aber es gibt punktuellem Reformbedarf
Nein, die Instrumente sind zu begrenzt
Sehr Nein, insbesondere leistungswirtschaftliche Eingriffsmöglichkeiten fehlen
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8. Welche praktischen Hürden erschweren derzeit außergerichtliche Sanierungen oder frühzeitige Restrukturierungen in besonderem Maße?
9. Welche Rolle sollte der Staat in Krisen-/Restrukturierungssituationen einnehmen?
Zurückhaltend, mit Fokus auf marktwirtschaftliche Lösungen
Gezielt unterstützend bei systemrelevanten Branchen
Aktiv gestaltend durch Kapitalunterstützung und Industriepolitik
Nur durch bessere Rahmenbedingungen, nicht durch Einzelfallhilfen
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10. Wie wichtig wäre eine stärkere institutionalisierte CRO-Funktion auf Zeit in Krisenunternehmen?
Sehr wichtig
Eher wichtig
Eher unwichtig
Nicht sinnvoll
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11. Wie bewerten Sie die Rolle der Gewerkschaften beim Umbau krisenbelasteter Unternehmen?
Überwiegend konstruktiv und lösungsorientiert
Sehr unterschiedlich – stark abhängig von Branche und Einzelfall
Häufig zu konflikt- und status-quo-orientiert
Eine temporäre „Friedenszeit“ für Transformationen wäre hilfreich
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12. Wo sehen Sie den größten Hebel, um Deutschland als Restrukturierungs- und Investitionsstandort attraktiver zu machen?
Spürbare Senkung von Energie-, Steuer- und Abgabenlasten
Mehr Flexibilität im Arbeitsrecht und bei Beschäftigungsanpassungen
Radikaler Bürokratieabbau, schnellere Verfahren und digitale Verwaltung
Besserer Zugang zu Eigen- und Fremdkapital für Transformationen
Sonstiges
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13. Welche politischen Maßnahmen hätten den größten positiven Effekt auf Restrukturierungen und Transformationen?
Staatliche Kapitalunterstützung bzw. ein Transformationsfonds
Schutz wichtiger Wirtschaftsbereiche vor unfairen Wettbewerbsbedingungen
Beschleunigung von Genehmigungen, Netzausbau und Digitalisierung
Entlastung bei Steuern, Abgaben und Regulierung
Sonstiges
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14. Welche Reformen im Insolvenz-, Restrukturierungs- oder Arbeitsrecht sollten aus Ihrer Sicht am dringendsten angestoßen werden?
15. Wo hat die Politik bereits richtige Ansätze gesetzt, die konsequent weiterentwickelt werden sollten?
16. Welche Forderungen sollte die Restrukturierungspraxis gegenüber Politik und Öffentlichkeit am klarsten vertreten?
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